DIE LINKE im Stadtrat will ihren Weg der letzten Jahre, der sich an einer sozial gerechten Bürgerkommune orientiert, konsequent fortsetzen. Alle Entscheidungen in der Stadt Stendal haben nach unserer Auffassung der Prüfung standzuhalten, ob sie allen und somit auch den sozial Schwachen die Möglichkeit eröffnen, am gesellschaftlichen Leben in der Stadt teilzunehmen.
In die Entscheidungsfindung sind die Einwohner aller Ortsteile, aber auch die Interessenvertretungen, Vereine und Zusammenschlüsse bei den sie betreffenden Sachverhalten mit einzubeziehen.
Wir setzen uns dafür ein, dass
- Stendal zu einer lebenswerten und barrierefreien Stadt für alle Generationen weiterentwickelt wird.
- jeder Einwohner unabhängig vom sozialen Stand die vielfältigen Angebote an kulturellen, sportlichen und sozialen Einrichtungen der Stadt nutzen kann.
- keine weitere Privatisierung des für alle wichtigen öffentlichem Eigentums zugelassen wird.
- Bürgerentscheide bei wichtigen Anliegen durchgeführt werden.
- ein Bündnis für Demokratie und Toleranz gebildet und gestärkt wird.
- durch die städtische Wirtschaftsförderung eine aktive Bestandspflege des heimischen Gewerbes und der Industrie erfolgt sowie eine weitere Ansiedlung von Gewerbe vorbereitet wird.
- die Vergabe von öffentlichen Aufträgen an sozialen, ökologischen und regionalen Kriterien ausgerichtet wird.
- der Stadtrat bei der SWG darauf hinwirkt, dass sie bezahlbaren attraktiven Wohnraum vorhält und im notwendigen Umfang Wohnungen barrierefrei und bedarfsgerecht umgestaltet.
- der städtische Haushalt mittelfristig in einen Bürgerhaushalt umgewandelt wird und die Bürgerinnen an der Aufstellung , Umsetzung und Kontrolle der Haushaltsführung beteiligt werden.
- regelmäßige Einwohnerversammmlungen in allen Ortsteilen durchgeführt werden .
- die Ortsteile ein Budget pro Einwohner für eigene Vorhaben erhalten.
- der öffentliche Nahverkehr so gestaltet wird, dass die Innenstadt aus allen Ortsteilen regelmäßig und kostengünstig erreicht wird.( Das Zuparken der Stadt mit Blech soll aufhören)
- wichtige Einrichtungen wie das TdA, die Musik-und Kunstschule, das „AltOa“-Bad, die Dorfgemeinschaftshäuser, die VHS, die Jugendklubs, Museen, Bibliothek u.a. weiterhin unterstützt und erhalten werden.
- die Förderung der Sport- und Kulturvereine wie bisher gesichert bleibt.
- Kindereinrichtungen wohnortnah erhalten bleiben und bezahlbar sind.
