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Veranstaltungskalender und -hinweise

28. November, 19:00 Uhr - seehausen links: Die spinnen die Römer

Ein vergnüglicher Abend mit Karsten Reinhardt über den antikapitalistischen Gehalt der legendären Comics von Asterix und Obelix

Ort: Mehrgenerationenhaus des DRK, Arendseerstr. 101, Seehausen/Altmark

 

*Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

22. Oktober - Der Fisch stinkt vom Kopfe her

Zur aktuellen Entwicklung um die Aufklärung des Stendaler Wahlbetrugs

Der in Haft einsitzende Holger Gebhardt hat vor dem Untersuchungsausschuss des Landtages von Sachsen-Anhalt den ehemaligen Kreischef der CDU, Wolfgang Kühnel, schwer belastet. Kühnel hätte ihn zur Wahlfälschung angestiftet, er ,Gebhardt ,solle sich auch keine Sorgen machen, man hätte mit dem Verfahren gute Erfahrungen gemacht. Bisher hatte sich die CDU alle Mühe gegeben, den Wahlbetrug als das Werk eines Einzeltäters darzustellen. Das war schon immer höchst unglaubwürdig, nun die Zeugenaussage von Gebhardt.

Kühnel ist ja nicht irgendwer in der CDU. Er war 27 Jahre lang (!) Vorsitzender des Kreisverbandes Stendal und hat immer wieder das Vertrauen der Delegierten und Mitglieder bekommen. Ein Urgestein der Partei und lange Zeit Aushängeschild und prägend für deren Charakter. „Der Pate von Stendal“ wie Holger Stahlknecht ihn mal beim politischen Aschermittwoch in Stendal titulierte. Narren sind manchmal doch recht nahe bei der Wahrheit und man möchte der CDU einige Aschermittwochssitzungen mehr im Schwarzen Adler verordnen.

Der Wahlbetrug hat einen erheblichen Flurschaden angerichtet, der Demokratie geschadet. Es ist ein gravierender Vorgang, weil es den Kernbereich unserer demokratischen Verfasstheit berührt.

Die CDU hat mit der Neuwahl ihres Vorstandes im Landkreis einen Neuanfang versprochen. Hat davon irgendjemand was mitgekriegt? Machterhalt über alles? Einfach weiter so?

Die politische Kultur im Landkreis braucht einen konservativen Akteur auf demokratischer Augenhöhe.

21. Oktober - Wahl des stellvertretenden Landesvorsitzenden

Auf der 4. Tagung des 6. Landesparteitages in Bernburg wurde unser Kreisvorstandsmitglied Mario Blasche zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Herzlichen Glückwunsch!

8. Mai - Tag der Befreiung

Zum Tag der Befreiung gab es in den Gemeinden im Landkreis Stendal vielfältige Gedenkveranstaltungen.

Rede unserer stellvertretenden Kreisvorsitzenden Dr. Helga Paschke am Mahnmal in Scharlibbe und Schönhausen

Tangerhütte am Denkmal für die polnischen, dort verstorbenen Zwangsarbeiter
Tangerhütte
Havelberg
Havelberg
7. Mai - Ausstellungseröffnung

In den Räumen des Kreisverbandes wurde am heutigen Nachmittag durch den Kreisvorsitzenden Manfred Hain die Ausstellung ‚Faszination in Abstraktion‘ des Bismarker Malers Karl-Heinz Schubert eröffnet. Der Künstler führte Interessierte und gab Erläuterungen zu den Motiven. Den Gastgeber überraschte er mit einem eigens für die Eröffnung gemalten Aceylbild mit dem Titel ‚together we are strong‘. Die Ausstellung kann zu den Büroöffnungszeiten oder nach Vereinbarung noch bis Ende Juni bewundert werden.

5. Mai - seehausen links: Befreit

Die Linke in Seehausen war 2015 initiativ geworden für die Erneuerung des Mahnmals für die Opfer des Faschismus im Schillerhain. Damit ist uns auch die Rolle der aktiven Gestalter der Gedenkfeier zugefallen. Wir haben das auf kreative Weise angenommen und beteiligen in einer offenen, ansprechenden Art die Bürgerinnen und Bürger. Der Tag der Befreiung ist ein so wichtiges geschichtliches Datum, die politischen Fragen, das NIE WIEDER sind hochaktuell, ja entscheidend für die Zukunft. Seehausen links lädt - so auch in diesem Jahr - zu einem "Befreiungspicknick" ein. Weit über 100 Menschen versammelten sich auf dem zentralen Postplatz der Stadt zum gemeinsamen Essen und Trinken und diskutierten miteinander. Viele Gruppen der Stadt waren mit eigenen Ständen und Aktivitäten beteiligt: Die Jugendfeuerwehr Seehausen, viele Jugendliche, die sich hier für die Stadt engagieren, das Hilfswerk "Kinder von Tschernobyl", die Bergfestgruppe, die sozialistische Jugend "Die Falken" und die Linksjugend solid.

Frauen aus den Yogagruppen begeisterten mit einem Yoga-Flashmob für den Frieden und die Band "Lari und die Pausenmusik" sorgten für eine gute Mukke, die sogar zum Tanzen animierte, aber auch einen fröhlichen Optimismus im Kampf gegen dumpfes Braun ausstrahlte.

Der 5. Mai war auch der 200. Geburtstag von Karl Marx. Jochen Hufschmidt sprach eine Hommage an den Philosophen und Revolutionär.

Einmal mehr - so geht ja die Wendung in den Pressetexten - fühlen wir uns bestätigt und bestärkt: Politik gehört auf die Plätze der Städte und Dörfer, Demokratie muss gelebt werden. Also, rein ins Getümmel.

15. April - seehausen links: Frühlinkswanderung

Ringsum strahlende, zufriedene Gesichter: die inzwischen 6. Frühlinkswanderung von seehausen links war ein voller Erfolg. 52 Wanderinnen und Wanderer hatten sich am Dorfgemeinschaftshaus in Polkern eingefunden. Die Ortsbürgermeisterin, Frau Berger, begrüßte die im Kreis stehenden Teilnehmer und brachte uns in aller Kürze die Geschichte des Dorfes näher. Dann ging es in den Wald, in das Kerbtal der Wolfsschlucht, fachlich begleitet durch den Revierförster Thomas Schröder. Schon nach kurzer Zeit war die Erholungsfunktion eines Spazierganges im Wald spürbar. Die Wahrnehmung wurde noch mal verstärkt durch die Yogaübungen auf einer Lichtung, die Frau Pitzschel aus Seehausen anleitete. Zurück am Dorfgemeinschaftshaus erwartete uns das Grillbuffet von Susanne und Eduardo aus Vielbaum. Auf den im Kreis aufgestellten Stühlen machten es sich die Wanderer gemütlich und wurden von wärmender Frühlingssonne verwöhnt. Bernd Kloss von seehausen links bedankte sich für die rege Teilnahme und wies auf die nächsten Veranstaltungen hin. Am Infotisch gab es Flyer zu weiteren Angeboten in der Region und die Wochenendausgabe des Neuen Deutschland, auch das nd hatte an diesem Sonntag seine traditionelle Wanderung. Links wandern heißt solidarisch wandern: die Spendensammlung für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, insbesondere für die Kinder in Syrien erbrachte die Summe von 132 Euro, die in den nächsten Tagen überwiesen wird.
Die Teilnehmer waren dankbar für diesen schönen Ausflug und haben die Natur und die wertvollen Gespräche mit Nachbarn und Freunden genossen - neue Freundschaften nicht ausgeschlossen. Links heißt eben auch: Hier bin ich Mensch, hier darf ich`s sein!

13. April - Regionalkonferenz in Stendal

DIE LINKE.Altmark hat auf einer Regionalkonferenz in Stendal erste Eckpunkte für die Kommunal- und Europawahl diskutiert. Bei den über 40 Teilnehmer_innen standen unter anderem Breitbandversorgung, Schulentwicklungsplanung oder Ärzteversorgung im Mittelpunkt einer Verständigung für den ländlichen Raum im Norden des Landes.

4. April - Roter Salon: Lenin neu entdecken

Gut 30 Interessierte waren der Einladung gefolgt und haben sich gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Brie von der Rosa-Luxemburg-Stiftung auf eine historische Reise begeben, die für die heutige Zeit Erkenntnisgewinn bringen sollte. Brie stellte sein Buch "Lenin neu entdecken" vor, dass nach ausführlichem Studium der Schriften des russischen Revolutionärs entstanden ist, aber von Anbeginn die heutige Zeit im Blick hatte. Mehr über die Motivation der Erarbeitung des Textes und die Publikation "Lenin neu entdecken" kann man hier erfahren bzw. nachlesen.

31. März 2018
Impressionen: Kunst für Demokratie in Schönhausen
Impressionen: Rosenbasteln im OV Tangerhütte für das Demokratiefest
Gelebte Integration

Wie auch im letzten Jahr waren unser Kreisvorsitzender Manfred Hain und Anke Hain im Gespräch mit unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen über unsere Kultur und unser Demokratieverständnis. Sie haben die Gelegenheit, sich in Gesprächen zu äußern und auch Fragen zu stellen. Dieses Jahr waren Manfred und Anke am ehemaligen deutsch-deutschen Grenzkontrollpunkt Helmstedt-Marienborn und in Wernigerode.

9. März - 1968: Wilde Jahre in Göttingen

1968 - kaum eine andere Jahreszahl hat derartige Strahlkraft. Seehausen links - sich interessieren und einmischen hatte am 9. März dazu eine besondere Veranstaltung organisiert. Zeitzeuge für 1968 war Reinhard Kahl, renomierter Erziehungswissenschaftler, Journalist und Filmemacher, der als 19jähriger die wilden 1968-Jahre in Göttingen erlebte. Gekonnt wurde der Abend moderiert von Jasmin Blume, einer 17jährigen Schülerin aus Seehausen, die ihre heutige Sicht einbrachte. Und dann war da noch die rebellische Musik der 70er Jahre, die Hoffie (Ingo Hoffmann ) zu dem gelungenen Abend beisteuerte. Verschiedene Ebenen, verschiedene Generationen, verschiedene Erlebniswelten damals noch in 2 deutschen Staaten. Begegnung war angesagt und Geschichte(n) erzählen. Die Zeit verging wie im Flug erzählt Jasmin Blume und die Teilnehmer gingen angeregt und mit Lob für den erkenntnisreichen Abend nach Haus.

68 markiert den Auf- und Umbruch in der damaligen BRD. Die Rebellion der Schüler und Studenten erfasste bald die ganze Gesellschaft. Westdeutschland war nach den Hungerjahren von seinem "Wirtschaftswunder" berauscht. Statt Betroffenheit über die Nazizeit herrschten Antikommunismus und Selbstgerechtigkeit. Vergangenheit? Schwamm drüber! Man hatte sich eingerichtet. Nicht nur in der Politik galt: Keine Experimente. Wer das Denken nicht lassen konnte, wurde kaltgestellt: Geh doch nach drüben. Kalter Krieg eben. In diese Situation schwappten die aufrührerischen Nachrichten von Protesten in den USA gegen den Vietnamkrieg. Überall wurde der Protest auf die Straße getragen, brannten wie in Paris die Barrikaden. Es lag was in der Luft, Fenster der Freiheit und Demokratie öffneten sich. Da musste man dabei sein.

Reinhard Kahl wollte dabei sein. Er las bei unserer Veranstaltung aus seinem Buch über die wilden Jahre in Göttingen. Der Protest, der Zeitgeist war links und beseelt von der Vision einer antikapitalistischen, sozialistischen Zukunft.

An demokratische Aufbrüche zu erinnern hat einen Wert an sich, sie gehören zum notwendigen Inventar der Linken. Zu fragen ist natürlich aber auch, was bleibt und wie sind die heutigen Bedingungen. Jasmin Blume als Vertreterin der Jugend wurde interessiert befragt und konnte aufzeigen, das in konkreten Dingen Jugendliche engagiert sind und sich für ihre Interessen einsetzen. Aber es gibt kaum verbindende politische Ziele. Das gilt doch wohl auch für die Erwachsenen. Wir werden erstickt und sinnfrei und konsumorientiert beschäftigt im Mainstream einer andauernden Groko und der angeblichen Alternativlosigkeit.

Das macht Abende wie diesen - 47 TeilnehmerInnen waren der Einladung gefolgt - so erfrischend: Räume zu schaffen für Begegnung und Gedankenaustausch, Sehnsüchte und Träume freilegen, Kontakte stiften.

Seehausen links empfiehlt sich als Plattform für diese Gespräche. Die Linke sollte eine Willkommenskultur für alle entwickeln, die Ansprüche an das Leben haben und sich solidarisch für eine friedliche, soziale und ökologische Welt einsetzen.

Bernd Kloss

8. März - Internationaler Frauentag

Es hat schon Tradition, dass linke Mandatsträgerinnen und Mandatsträger im Landkreis Stendal zum Internationalen Frauentag mit einem kleinen Blumengruß unterwegs sind. 2018 begleitete der Bundestagsabgeordnete Matthias Höhn die Aktion. In diesem Jahr mit dem Schwerpunkt ‚Pflege‘. Mit der aktuelle Aktion will DIE LINKE. Stendal auf den bundesweiten Pflegenotstand aufmerksam machen. Die geführten Gespräche in den Pflegeeinrichtungen -u.a. in Stendal und Sandau- belegen diese Situation eindrücklich. Deshalb stieß die Forderungen nach mehr Personal und mehr gesellschaftlicher Wertschätzung für die Pflegearbeit auf fruchtbaren Boden. Hier einige Impressionen von ausgewählten Terminen.

25. Februar - seehausen links: Bedingungsloses Grundeinkommen

Sonntagsmatinée mit Filmvorführung und anschließender Diskussion mit Moritz Fröhlich

Thema der etwa dreistündigen Matinee war die Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens, einem individuell garantierten Recht auf Einkommen in existenz- und teilhabesichernder Höhe, ohne jegliche Gegenleistung. Der aktuelle Dokumentarfilm "Free Lunch Society – Komm Komm Grundeinkommen" bot den Gästen Gelegenheit, sich den Hintergründen und Möglichkeiten eines Bedingungslosen Grundeinkommens zu nähern. Eine anschließende Diskussion mit Moritz Fröhlich, Mitglied im SprecherInnenrat der Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in der Partei DIE LINKE, bildete den zweiten Teil der Matinee.

21. Februar, 18:00 Uhr - Roter Salon: Romanlesung

Beschaulich, ja fast idyllisch, so beginnt der Roman "Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß" der im nordbrandenburgischen Zehdenick spielt und eingangs eine unbefangene Jugendzeit beschreibt, aber später eine jähe Wendung vollzieht. Der Roman der jetzt in Berlin lebenden Autorin Manja Präkels speist sich zu großen Teilen aus autobiografischen Erlebnissen und mündet in den Anfang der 90ziger vielen Orten typischen Auseinandersetzungen zwischen Neonazigruppen und anderen. "Leider hat sich in den zurückliegenden Jahren nicht soviel geändert, immer noch gibt es gewaltsame Übergriffe Rechtsextremer, immer noch sterben Menschen bei solchen Übergriffen.", so die Autorin des lesenswerten Buches. In der anschließenden Diskussion mit den mehr als 30 Gästen kamen eigene, zum Teil vergleichbare, Erlebnisse der Wendezeit zur Sprache.

Auch die Volksstimme berichtet über die Lesung.

14. Februar - Empfang für ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger

Unser Kreisvorsitzender, Manfred Hain, nahm auf Einladung des Ministerpräsidenten Mitte Februar am Antrittsbesuch und Ehrenamtsempfang des Bundespräsidenten im Jagdschloss Letzlingen teil. Beim anschließenden Gedankenaustausch wurde auch über die Themen Migration und Integration gesprochen.

14. Februar - Politischer Aschermittwoch

Mit viel Ironie und pointierter Überspitzung reflektierten die Akteure beim Politischen Aschermittwoch des Kreisverbandes der Linkspartei in Stendal das aktuelle Zeitgeschehen und konnten so die rund 80 Gäste gut unterhalten. Neben Laiendarstellern aus der Lokalpolitik sorgte der Berliner Kabarettist Gerhard Wolf für Stimmung.

13. Februar - Stadtratsfraktion Stendal

Die Stendaler Stadtratsfraktion DIE LINKE-Bündnis 90/Die Grünen informierte sich heute bei der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt u.a. über Möglichkeiten, die ehrenamtliche Arbeit der BrandschützerInnen zu unterstützen. Stadtwehrleiter Geffers zeigte den MandatsträgerInnen in der Wache die vorhandene Technik.

10. Februar - Freigabe von Cannabis
Bernd Kloss
Bernd Kloss

Die Linksfraktion will ein Ende des Cannabis-Verbots in Deutschland durch eine Initiative im Bundestag über Fraktionsgrenzen hinweg erreichen. Auch Bernd Kloss, Mitglied im Verbandsgemeinderat Seehausen für DIE LINKE, ist dafür, den Konsum von Cannabis zu entkriminalisieren und legale Möglichkeiten für den Eigenverbrauch zu schaffen. Nur dann sind Jugend- und Verbraucherschutz, den angeblich doch alle wollen, möglich und effektiv. Bernd weist darauf hin, daß die Gesellschaft seit Jahren mit doppeltem Maß misst:

"Die legalen "Alltagsdrogen" Alkohol und Nikotin sind vielleicht eher Bestandteil tradierter gesellschaftlicher Umgangsformen aber keineswegs unproblematisch, unschädlich und ungefährlich, nein, sie kosten jährlich tausenden Menschen das Leben und führen zu großem Leid;  mit dem Konsum verdient der Staat über die Steuer nicht unerheblich. Die Prohibition von Cannabis ist daher unehrlich und scheinheilig und wie jetzt auch der Bund Deutscher Kriminalbeamten bestätigt, absolut kontraproduktiv."

Den heutigen Artikel in der Altmark Zeitung findet Ihr hier.

31. Januar - Roter Salon Stendal: Linke Einwanderungspolitik

Von der Idee zur praktischen Gestaltung

Zum Jahresauftakt 2018 hatte der 'Rote Salon' den Stellvertretenden Landesvorsitzenden der Linkspartei in Sachsen-Anhalt, Jörg Schindler, als Gesprächspartner eingeladen. Der Wittenberger Rechtsanwalt ist Mitglied der LAG "Migration & Asyl" sowie Mitglied einer Projektgruppe, die sich intensiv mit der Frage nach einem solidarischen und modernen Einwanderungsrecht befasste. Das von Jörg Schindler vorgestellte Konzept bildete die Grundlage für eine rund zweistündige interessante und sachliche Diskussion, von der die gut 30 Anwesenden rege Gebrauch machten. Es gab viel Zustimmung, aber auch Anregungen, offene Fragen und Kritik an dem Modell. Das Konzept können Sie hier nachlesen.

16. Januar - Alternativer Neujahrsempfang

Zum 13. Mal lud der Kreisverband Stendal zum Alternativen Neujahrsempfang unter Motto "Etwas Warmes gegen die soziale Kälte". Kreisvorsitzender Manfred Hain machte bei der Eröffnung deutlich, dass das gewählte Motto vor allem für eine Politik steht, die dem sozialen Ausgleich in der Gesellschaft verpflichtet ist, und der sich DIE LINKE verschrieben hat. In den Räumlichkeiten des ASB gab es neben Deftigem aus der Pfanne viele gute Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, die der Einladung gefolgt waren.

5. Dezember - Erwerbslosenfrühstück

Es ist schon eine gute Tradition, dass unser 'Erwerbslosenfrühstück' zum Jahresende gemeinsam kocht und in geselliger Runde das Gekochte gemeinsam verzehrt. So gab es heute neben netten Gesprächen eine schmackhafte Kartoffelsuppe und einen ebenso leckeren Speckkuchen. Danke an die 'Kunstplatte e.V.' für die Gastfreundschaft.

8. November - Roter Oktober 1917: Geschichte der russischen Revolution

Die Folgen der russischen Revolution von 1917 haben das 20. Jahrhundert wie wenige andere Ereignisse der Geschichte nachhaltig geprägt. Bewundert und zum Modell erklärt von den Einen, kritisierten und bekämpften sie andere als Wurzel allen vermeintlichen Übels. Doch was war diese Revolution eigentlich, wie ist sie vonstatten gegangen, und mit welchen Konzeptionen wurde sie von ihren Protagonisten durchgeführt und von ihren Gegnern bekämpft? Der Historiker Dr. Christoph Jünke wirft einen Blick auf Ursachen, Verlauf und Folgen der Oktoberrevolution. Er stellt die Motive und Strategien der Bolschewiki und ihrer Kritiker dar und fragt nach dem Erbe dieser Revolution.

Rund 30 Interessierte waren der Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt und des Roten Salons in das Getraudenhospital in Stendal gefolgt, um mit dem Bochumer Historiker Christoph Jünke über die russische Revolution vor Einhundert Jahren, den geschichtlichen Kontext, in dem die Ereignisse eingebettet waren, den Errungenschaften aber letztlich auch dem Scheitern der gesellschaftlichen Umwälzungen , die im Herbst 1917 ihren Anfang nahmen, zu diskutieren.

7. November - Erwerbslosenfrühstück

Das Erwerbslosenfrühstück begrüßte heute den Geschäftsführer der Stendaler Stadtwerke, Thomas Bräuer. Energieversorgung, Einsparmöglichkeiten, und ähnliche Themen bestimmten die kurzweilige Diskussion.

20. Oktober 2017 - Kreisparteitag in Buch (Tangermünde)
Bild v.l.: Klaus-Dieter Weiß, Helga Zimmermann, Günter Rettig, Anisa Fliegner, Dr. Helga Paschke, Anke Hain, Bodo Strube, Manfred Hain, Ina Emanuel, Stefanie Schulz, Karsten Schwarze und Mario Blasche

Der Parteitag des Kreisverbandes DIE LINKE Stendal wählte im Tangermünder Ortsteil Buch u.a. einen neuen Kreisvorstand. An die Spitze des 12köpfigen Gremiums wählten die 64 anwesenden Mitglieder den Tangerhütter Manfred Hain, der damit den langjährigen Vorsitzenden Mario Blasche ablöst, der nach 10 Jahren Amtszeit nicht mehr kandidierte. Manfred Hain erhielt mit 93,75 % der abgegebenen Stimmen Rückenwind und Vertrauensvorschuss für die kommenden 2 Jahre. Als Stellvertreter_innen wählte der Kreisparteitag Dr. Helga Paschke und Stefanie Schulz, die Finanzen hält für zwei weitere Jahre Günter Rettig beisammen. Als Beisitzer_innen verstärken das Team: Klaus-Dieter Weiß, Helga Zimmermann, Anisa Fliegner, Anke Hain, Bodo Strube, Ina Emanuel, Karsten Schwarze und Mario Blasche.

Der Kreisparteitag wählte ferner die Kreisschlichtungskommission, die Kreisfinanzrevisionskommission, die Vertreter_innen des KV im Landesausschuss sowie die Delegierten zum Bundesparteitag neu. Zu Beginn der Verstaltung dankte der Kreisverband der ausscheidenden Bundestagsabgeordneten Katrin Kunert für ihre 12jährige Arbeit im Deutschen Bundestag. Die Würdigung nahm ihr Nachfolger, der Bundesgeschäftsführer und künftige Bundestagsabgeordnete Matthias Höhn, vor. Er unterstrich, dass neben dem Einsatz für die Kommunen, dem Sport und zuletzt für Verteidigungspolitik im Parlament für Katrin die Belange ihrer Region, der Altmark, immer im Fokus standen. DANKE KATRIN!

Impressionen vom Kreisparteitag